Entspannte Differenzierung ist auch in der Klasse möglich.

Entspannte Differenzierung ist auch in der Klasse möglich.

Entspannte Differenzierung ist auch in der Klasse möglich.

Alle sagen: Du musst differenzieren!
Die Schulleitung sagt es. In der Weiterbildung wird es betont und im Klassenzimmer erleben wir es jeden Tag. Du versuchst es. Aber immer endet es in unzähligen Überstunden, die dann doch in Chaos im Unterricht münden. Ausserdem ist die Klasse so heterogen. Von 'kann kein Deutsch' bis zu 'verschlingt dicke Bücher' ist alles dabei.
Was ist Differenzierung?
Differenzierung bedeutet, dass der Unterricht an die vielfältigen Lernvoraussetzungen innerhalb einer Klasse angepasst wird.
In deiner Klasse sind nicht nur unterschiedliche Leistungsniveaus. Sondern auch unterschiedliche Lerntempos, unterschiedliche Lernwege, unterschiedliche Interessen – und vor allem: ganz unterschiedliches Vorwissen.
Es gibt zwei Hauptformen
Aussendifferenzierung
Auf Systemebene, z.B. durch die Trennung in Schulformen oder Leistungsgruppen.
Binnendifferenzierung
Diese passiert innerhalb deiner Klasse – hier wird die Vielfalt der Bedürfnisse und Fähigkeiten direkt in deinem Unterricht berücksichtigt. Theoretisch weisst du dies alles. Doch, wie du es konkret umsetzen sollst, das wurde dir nicht gesagt.
Stolpersteine im Schulalltag
Niemand sagt dir:
- wie du herausfindest, welche Niveaus du in der Klasse wirklich brauchst
- wie du es so vorbereitest, dass es im Unterricht funktioniert
- wie Kinder selbstständig arbeiten (statt ständig zu fragen)
- wie du das ohne 4h Vorbereitung pro Tag hinkriegst
Wir alle wissen, dass Differenzierung wichtig ist. Aber wie funktioniert Binnendifferenzierung im Unterricht wirklich?
Aber wenn du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, dass er dumm ist.
Albert Einstein
Das ist uns klar. Einige Kinder brauchen andere Wege, andere Ziele, andere Zugänge, andere Unterstützung.
Und doch bleibt die Frage: "Wie mache ich denn das im Unterricht?"
Du hast schon vieles ausprobiert
- ständig 3 verschiedene Arbeitsblätter zu erstellen
(Dauer: 3 Stunden, Ergebnis: Chaos im Unterricht) - für jedes Kind individuell planen
(Du sitzt das ganze Wochenende dran, ergebnis: burnout) - kurze Zusatzaufgaben für die Schnellen
(Ergebnis: "Fertig!, Was jetzt?) - Hilfsblätter für die Langsamen
(Ergebnis: "Ich verstehe es trotzdem nicht") - Pinterest-Ideen umsetzen
(Ergebnis: sieht toll aus, funktioniert aber nicht in der Klasse)
Du brauchst nicht...
... noch mehr tolle Pinterest-Ideen
... noch mehr Material
... noch mehr theoretische Infos
Sondern Hilfe:
- wie du die richtigen Rahmenbedingungen für Differenzieurng schaffst
- wie du Chaos im Unterricht verhinderst
- wie du schneller planst
- wie Kinder selbstständig ins Arbeiten kommen
eine erste Starthilfe bekommst hier:

Genau dies hätte ich mir selbst gewünscht als Berufsanfängerin. Aus dem Studium wusste ich theoretisch, was zu tun ist und habe hunderte verschiedene Materialien gesucht, aber trotzdem habe ich es nicht geschafft, wirkungsvoll zu differenzieren. Ich arbeitete stundenlang, erstellte Arbeitsblätter, probierte viele verschiedene Strategien aus.
Erst nach einigen Jahren habe ich ein paar ganz grundlegende, wichtige Dinge verstanden (die mir niemand gesagt hat, sondern es war klassisches "learning by doing"). Und genau darum teile ich diese mit dir.
Differenzierung bedeutet nicht mehr Material, sondern ausgewählte und manchmal auch kreative neue Wege zu gehen um die Kinder auf ihrem Lernstand abzuholen.
DER UNTERSCHIED
Differenzierung bedeutet nicht mehr Material, sondern ausgewählte und manchmal auch kreative neue Wege zu gehen, um die Kinder auf ihrem Lernstand abzuholen.